Ski-Freizeit Silvester 2017 / 2018


Leichter Regen, ein kühler Luftzug durchdringt meine Jacke, es ist noch dunkel als wir direkt nach Weihnachten, am 27.12. morgens mit 17 jungen Leuten auf Tour gingen. Als wir uns, bei guten Straßenverhältnissen, den Alpen näherten, konnten wir schon den ersten Schnee entdecken. Beim gekurve durch die österreichischen schneebedeckten Alpentäler wuchs in uns die Vorfreude auf tolle Pistentage.

Unsere Unterkunft, die Jugendpension Müllauerhof, war richtig gemütlich. Die Zimmer waren sauber und neu, alle mit Bad und extra WC. Als Gruppe hatten wir einen extra Raum, das Wintergartenstüble, in dem wir frühstücken, abendessen und unsere Abende verbringen konnten. An unserem ersten Abend war Kennenlernen angesagt. Klar, erst mal mussten wir uns als Gruppe kennenlernen, was durch unterschiedliche Spiele bestens gelang. Dann lernten wir aber auch noch einige Regeln und Abläufe für die Woche kennen und Karo nahm uns mit uns selbst besser kennenzulernen und machte uns bewusst wie Gott uns sieht.

Am nächsten Morgen, nachdem die Skipässe gekauft und das Frühstück verspeist war, liefen wir (bis auf eine – Nele war leider krank) zum Skibus, der uns binnen weniger Minuten zur Gondel bracht. Die Gondelfahrt war schon etwas aufregend, was würde uns oben erwarten, scheint vielleicht sogar die Sonne ganz oben?

​​Oben angekommen schien zwar keine Sonne – es schneite – aber dafür war der Schnee fabelhaft. Auf den nachts präparierten Pisten lag eine Schicht frischer Pulverschnee. Für die Skifahrer ein Traum! Die Skikursler kurvten sich erst mal langsam ein, um zu testen wer auf welchem Niveau fährt und alle anderen gaben gleich schon richtig Gas. Auch wenn die ersten Kurven noch etwas geeiert waren, steigerte sich das fahrerische Könne und die Geschwindigkeit nach wenigen Abfahrten immens.

​​Wie an jedem Mittag trafen wir uns um 13 Uhr mit allen an einer zuvor vereinbarten Skihütte, um über das erlebte zu erzählen, sie Beine mal ruhen und bei einem großen Getränk und einem deftigen Essen Kräfte für die nächste Ski-Runde zu tanken. Wenn dann gegen 16 Uhr die Lifte schlossen und die letzten Abfahrten ins Tal gemacht wurden, kehrten die einen nochmal zum Apreski ein, die anderen gingen direkt nach Hause unter die Dusche.

​​18 Uhr sammelten sich wieder alle mit großem Hunger um das vielfältige Abendbuffet. Ganz gemütlich mit viel Zeit genossen wir die Abende. Die Tage verliefen alle recht ähnlich, den Unterschied machte nur das Wetter und das Gebiet in dem wir Ski fuhren. Bei 290 km Piste hat man viel Auswahl und kann fast jeden Tag neues entdecken. So starteten wir mal in Vorderglemm und fuhren mit den Skiern bis Leogang oder es ging von Saalbach nach Hinterglemm und zurück. Eine Tour führte uns bis Fieberbrunn. Also langweilig wurde es so nie, denn ob man lieber blau, rot, schwarz oder Ski Route fährt, für jeden war was dabei und dank des vielen Neuschnees an jedem zweiten Tag, waren die Tiefschneefahrten auch ein Traum. Wir waren jeden Abend aufs Neue froh und dankbar für tolle Skitage und das wir alle ohne große Verletzungen von der Piste zurück gekommen sind. Die gemeinsame Zeit in der Gruppe, in der wir viel über Gott, aber auch die Welt geredet haben tat uns allen sehr gut. Es war mehr als einfach nur Skifahren, es war ein Urlaub für die Seele.

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